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Adolf Kissling (1875 - 1955)

Öffentliche Konzerte 2007

  
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   Konzert Kammermusik Konzert mit Werken des Bremer Komponisten
ADOLF KISSLING (1875-1955)
weitere Konzerte 2008 in Planung

  Presse 4.12.2007
Presse 14.12.07


Komponist
Anmerkungen
Interpretinnen
Presse
Support
eMail
CD

Susanne Schulz -
Violine
Miyuki Motoi -
Piano


Verlag ERES, Lilienthal, 2004
 
Product./Recording : Schalloran

Production : Susanne Schulz

Layout : Jho Kaufmann



 





Sonate für Violine und Piano


Front Inlay
CD Cover Design © Jho Kaufmann 2004
Rückseite

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Adolf Kissling

Biografisches


A
dolf Kissling
wurde 1875 in Bremen geboren. Seine Mutter war Sophie Kissling geb. Todt, sein Vater der Altphilologe Gustav Kissling.

Gerne wäre er Musiker oder Dirigent geworden. Jedoch hielten seine Eltern das nicht für erfolgversprechend und rieten ihm dazu, Neuphilologe zu werden. Schliesslich wurde Kissling ein beliebter Pädagoge an einer Realschule in der Bremer Altstadt.

Sein Haus "Zum frohen Leben" wurde und ist bis heute die Heimat seiner sechs Kinder, die er mit seiner Frau Elisabeth dort großgezogen hat. Als Adolf Kissling 1955 in Bremen starb, hinterließ er seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln 24 Lieder und eine Sonate für Violine und Klavier.

Anmerkungen
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Anmerkungen

Adolf Kissling stammte aus einer durch und durch musikalischen Bremer Familie: seine Mutter - Gesangsschülerin bei Rheintaler - war aktiv im Bremer Domchor, sein Vater und sein Onkel komponierten.

           Adolf Kissling war Pianist und als solcher Autodidakt, als Begleiter und Mitspieler erfreute er sich großer Beliebtheit. Besonderen Gefallen fand er an Opernliteratur, die er hörte und auf dem Klavier nachspielte. Zeitgenössische Komponisten interessierten ihn sehr, er befaßte sich intensiv und selbst musizierend mit Richard Strauss, mit Reger, Pfitzner, Korngold und anderen.

            Seine Lieder komponierte Kissling häufig, wenn besondere Anlässe wie etwa die Geburt eines seiner Kinder oder Texte der Literatur ihn dazu inspirierten.
Sein Hauptwerk, die Sonate für Violine und Klavier, schrieb er in den 20er Jahren. Es wurde erst in den 50er Jahren von seinem Sohn Karl Adolf Kissling (Violine) und später von seiner Tochter Reinholde Schulz (Piano) mit Kollegen aufgeführt und nun von seiner Enkelin Susanne Schulz (Violine) quasi "neu entdeckt" und durch Notendruck und CD Produktion der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.               

             Für ein "Erstlingswerk" dieser Größenordnung weist es eine erstaunliche kompositorische Reife auf. Dies läßt die Frage offen, warum der Komponist Adolf Kissling nicht mehr geschrieben hat. Vermutlich waren die großen Aufgaben durch seinen Beruf und die familiären Verpflichtungen wie Ernährung und Betreuung seiner Kinder bei Hausaufgaben wichtige Gründe, aber auch die zwei Weltkriege werden ihn von seinem weiteren kreativen Schaffen abgehalten haben.


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Die Interpretinnen


Miyuki Motoi, Piano.

Susanne Schulz, Violine.            
          Studium in Tokyo und Vertiefung ihrer Kenntnisse in Wien ab 1972. Sie errang einen Preis im Internationalen Beethoven - Wettbewerb sowie den 1. Preis im Lombrow - Stepanow - Wettbewerb in Wien.

    Darauf begann eine rege Konzerttätigkeit in ganz Europa und Japan, u.a. mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker wie mit dem Klarinettisten Karl Leister, Berlin, ebenso mit dem Flötisten Maxance Larrieux, Paris, mit dem Sonor-Quartett, Barcelona und mit dem Philharmonia - Quartett und dem Streichquartett Berlin. Sie war Pianistin im Philharmonia - Ensemble und dem Harmonie Ensemble Berlin.

   Aufnahmen im NDR, SFB, Rias Berlin, ORF Österreichischer Rundfunk, NHK Tokyo und DENON Nippon - Columbia - Schallplatten - Gesellschaft. Neben klassischer Musik spielte sie 2002 und 2003 bei Cantango Berlin und seit 2004 bei Cantango Nuevo (Tango Nuevo).


    Enkelin von Adolf Kissling. Studium in Marburg und Hamburg. Violin-Ausbildung u.a. bei Janos Hörömpö und Andrej Madatov, Hamburg. Mitwirkung in mehreren Orchestern, Theatermusik u.a. im Thalia -Theater Hamburg und Sommertheater Stuttgart.

    Studioseinspielungen, auch Aufzeichnung zeitgenössischer Werke, Hörspielmusik in NDR und MDR. 1982 Gründung ihres Trios London Paris NewYork, viele Bühnen-, Funk- und TV-Auftritte und Tourneen in Europa, Japan und USA.

        Mitwirkung im Blütenzauber Orchester (Salonmusik), im Ersten Improvisierenden Streichorchester (Improvisation u. Per- formance), bei Mujeres und Burundanga (Frauen Salsa Orchester), bei Bethree (Latin, Jazz), bei Intrors / Iris ter Schiphorst und Projekten mit Willem Schulz (Neue Musik), Cantango Berlin und Cantango Nuevo (Tango Nuevo). Duo Moliendo Café mit Jho Kaufmann. Diverse Arrangements, Kompositionen und CD's. (www.vio-line.de)

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Verlag
Production / Recording  / Mix
Production / Texte
Layout / Web
Verlag ERES, Lilienthal, 2004
www.eres-musik.de

© 2004 by Eres Edition
info@eres-musik.de
eres nr. 34
Schalloran Studios
Chr. Feldgen
Fax: +49(30)692 45 37
Susanne Schulz
www.vio-line.de
mail
Jho Kaufmann
www.vio-line.de
mail

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